Der Sommer ist da! Die beste Jahreszeit im Jahr. Entspannt durch die Fußgängerzone schlendern, gemütlich im Cafe sitzen, der Rucksack locker über die Schulter gehängt – ein Eldorado für Taschendiebe. Keine andere Zeit im Jahr, von Weihnachtsmärkten abgesehen, ist so geschaffen für Langfinger wie die Sommermonate. Mit raffinierten Tricks und ausgefeilter Technik gehen Taschendiebe immer dreister vor. Einige dieser Tricks haben wir hier für sie zusammengefasst.

Der Rempler (“Ohh, tut mir leid…”)

Ein kleiner Rempler im Gedränge oder Du wirst unbemerkt von zwei Seiten in die Zange genommen. Direkt vor Dir stolpert jemand oder bleibt plötzlich stehen. Du bist kurz abgelenkt, ein schneller Griff in Deine Tasche und die Geldbörse wechselt den Besitzer.

Der Drängler (“Darf ich mal bitte…”)

Der Bus ist wieder einmal vollgestopft… und dieser Ekeltyp drängt sich ganz schön nah an mich heran. Ich dreh mich lieber um… aus den Augen aus dem Sinn… so wie der Inhalt meines Rucksacks.

Der Stadtplan (“Entschuldigung, könnten Sie mir kurz helfen…”)

“Entschuldigung, könnten Sie mir kurz helfen? Wie komme ich von hier aus zum Hauptbahnhof?” Klar, ich bin hilfsbereit. Ach sie haben einen Stadtplan… Warten Sie, ich zeig Ihnen den schnellsten Weg. Noch ein paar flinke Finger und der Rucksack ist geplündert.

Der Geldwechsler (“Könnten sie mir das klein machen?”)

“Können Sie mir den fünf Euro Schein klein machen?” Beim Öffnen der Geldbörse eine kurze Ablenkung. Tage später werden Sie noch rätseln, wie er die Scheine aus Ihrem Portmonaie gezogen hat.

Der Beschmutzer (“Oh Nein, das tut mir aber leid”)

Sie kommen gerade vom Geld holen aus der Sparkasse. “Versehentlich” stoßen Sie mit einem Unbekannten zusammen. Jetzt hat dieser “Leberkäs fressende” Idiot Sie auch noch mit Senf beschmiert.  Beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das gerade abgehobene Geld aus der Bekleidungstasche.

Der Supermarkt (“Wissen Sie wo ich diese und jene Pflegeartikel finde?”)

Ähnlich wie beim “Der Stadtplan”. Sie überlegen wo die Ware, er wo Ihre Geldbörse ist.

Der Hochheber (“Ich wette ich kann…”)

Du wirst es nicht glauben, wie oft schon Leute darauf reingefallen sind. “Hey, ich wette ich kann…” Typische Opfer sind Gaststätten- oder Discobesucher. Alkohol ist also nicht immer dein Freund. Ähnlich ist hier “Der Antänzer”.

Der Bettler (“Helfen, Bitte, Danke”)

Oft werden Kinder für diese Masche missbraucht und sind dabei sehr erfolgreich. Sie halten ein dem Opfer ein Blatt Papier vor die Nase, mit der Bitte um eine Spende. Umso trauriger der Auftritt umso besser die Ablenkung. Flinke Finger und weg sind die Scheine. Taschendiebe sind Meister ihres Fachs.

Der Blumenverkäufer (“Wolle Rose kaufen?”)

Gemeint ist hier nicht der freundliche Inder im Lokal, sondern der Fremde, der mit einer überschwänglichen, umarmenden Begrüßung, Dir eine Blume ansteckt. Wenn Du jetzt überrascht bist, warte bist Du merkst, dass Deine Brieftasche verschwunden ist und Taschendieb schon über alle Berge ist.

Der Taschenträger (“Kann ich Ihnen helfen?”)

Leider sind oft ältere Frauen beim Einkaufen davon betroffen. Hilfsbereit werden die Einkäufe nach Hause getragen. Der freundliche Helfer eilt schon mal die Treppe hinauf, um sie vor der Tür abzustellen. Klar kommt man da nicht hinterher. Genug Zeit um die Taschen zu durchsuchen und dem Opfer grüßend entgegen zu laufen. “Ich habe die Einkäufe schon oben hingestellt. Schönen Tag noch!” – Ja, ja, von wegen schön, wenn du feststellst das du beklaut wurdest.

Lassen Sie sich nicht täuschen! Holen Sie sich Ihren perfekten Anti-Diebstahl Rucksack.